Haare werden dünner

Haare werden dünner

Haare werden dünner Haare sind lange Hornfäden die vorwiegend aus Keratin bestehen. Das Haarwachstum und auch die Dicke sind genetisch bedingt. Was die Haaranzahl angeht, so haben blonde Menschen angeblich die meisten Haare mit 150.000, bei Rothaarigen beläuft sich die geschätzte Haaranzahl auf rund 75.000. Haare wachsen eigentlich ständig, das Haarwachstum liegt monatlich bei ca. 1 cm im Monat und rund 15 cm im Jahr. Haare werden dünner und fallen leider auch aus, um dieses Übel zu vermeiden gibt es einige nützliche Tipps und Tricks, die man sich bei dünnen Haaren oder Haarausfall auf keinen Fall entgehen lassen sollte, denn je eher man die Umstände bemerkt, desto schneller kann man auch dagegen etwas unternehmen.

Ursachen für dünner werdendes Haar und Haarausfall bei Männern

Haare werden dünner beim MannVor allem Männer sind sehr häufig von diesem Übel betroffen. Haare werden dünner gehört bei der männlichen Bevölkerung mit zu den meist gesuchtesten Themen im Internet. In vielen Fällen ist dünnes Haar allerdings erblich bedingt, ansonsten kann es sich dabei durchaus um psychische Ursachen wie beispielsweise Stress und Probleme handeln, oder um Mangelerscheinungen in der Ernährung. Bekommen Männer dünne Haare und kommt es anschließend zu Haarausfall, dann handelt es sich in den meisten Fällen um Alopezie, darunter versteht man einen erhöhten Dihyrotestosteron Wert, in der Kurzform nur DHT genannt. Bei einer Überempfindlichkeit gegen dieses DHT Hormon, sterben die einzelnen Haarfollikel ab, weshalb auch keine Haare mehr nachwachsen können. Obwohl es ausgezeichnete Behandlungsmöglichkeiten gibt, kann die Vererbung des Haarwachstums allerdings nicht beeinflusst werden.

Dünne Haare bei Frauen

Frauen leiden zwar nicht so stark unter Haarausfall wie Männer, aber die Haare werden dünner. Außer den körperlichen Mangelerscheinungen kann es sich bei Frauen aber auch um hormonelle Störungen handeln, die das Haarwachstum der Kopfhaare beeinträchtigen. Obwohl Frauen vorwiegend Östrogen Hormone produzieren, stellt der weibliche Körper auch männliche Hormone her, was an einer starken Körperbehaarung im Gesicht bei Frauen ersichtlich wird. Das männliche DHT Hormon ist zwar für die Körperbehaarung zuständig, aber die Kopfbehaarung nimmt dadurch auch bei Frauen ab. Schuld an diesem hormonellen Ungleichgewicht hat vorwiegend die moderne Ernährungsweise. Auch Schilddrüsenprobleme können bei Frauen zu Hormonstörungen führen und dünne Haare hervorrufen.

Was kann man dagegen tun?

Schöne Haare bei der FrauErst einmal sollte man der Ursache auf den Grund gehen, d.h., am besten vom Arzt ein Blutbild machen lassen, um Mangelerscheinungen auszuschließen. Auch die Umstellung auf milde Haarkosmetik kann zumindest den Haarausfall schon einmal stoppen, da dünne Haare oder Haarausfall auch auf chemische Produkte zurückzuführen sind. Wenn allerdings psychische Faktoren die Ursachen sind, sollte man gegebenenfalls den Stress durch sportliche Aktivitäten abbauen oder bei Problemen professionelle Ratschläge in Anspruch nehmen, um diese nicht in den Körper „hineinzufressen“, da die gesundheitlichen Probleme dadurch nur noch schlimmer werden.

Hausmittel gegen dünne Haare

Wer unter dem Symptom „Haare werden dünner“ leidet, kann gegebenfalls mit einigen nützlichen Tricks und Hausmittel das Haarwachstum fördern und versuchen die Haarpracht wieder zu stärken. Es sollte vorab festgestellt werden, ob man unter einer übersäuerten Kopfhaut leidet, ist das der Fall, dann ist eine Low Carb Diät ideal.

  • Nur milde Haarpflegeprodukte verwenden und diese regelmäßig gegen andere Produkte austauschen, Babyshampoos beispielsweise können sich durchaus positiv auf dieses Problem auswirken
  • Auf Gel und Haarspray wenn möglich komplett verzichten
  • Die Kopfhaut regelmäßig mit Kokosöl, Lavendelöl, Thymianöl oder mit Zedernöl gut massieren
  • Rizinusöl über Nacht einwirken lassen
  • Auf heißes Wasser beim Haarwaschen verzichten, am besten kaltes oder lauwarmes Wasser
  • Bürsten und Kämme erneuern
  • Mit Heilerde waschen
  • Nachtkerzenöl für die äußerliche Anwendung und auch als Tropfen zum einnehmen

Optimale Ernährung bei Haarproblemen

Diätplan für gesundes HaarAnzeichen wie Haare werden dünner, oder noch schlimmer Haarausfall, sollten mit einer sofortigen Ernährungsumstellung entgegengewirkt werden. Gesunde Haarwurzeln sind das wichtigste für kräftige Haare. Lebensnotwendige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Eiweiß werden über das Blut in die Haarwurzeln oder Haarpapille befördert, damit neue gesunde Haarzellen entstehen können. Fehlen diese wichtigen Nährstoffe, dann werden auch keine neuen Zellen gebildet, d.h., die Haare werden immer kraftloser, bis sie schließlich ausfallen. Um nicht sofort auf chemische Mittel zugreifen zu müssen, sollte man erst einmal eine Umstellung der Ernährung versuchen. Biotin als Vitamin H beispielsweise sorgt für eine gute Haarstruktur und ist im Eigelb enthalten, in der Leber, in Milch und Milchprodukten, im Vollkornbrot und in Haferflocken, sowie auch in Champignons, Sojabohnen, Weizenkeimen und in Erdnüssen. Auch das notwendige Vitamin B ist in den meisten o.g. Lebensmitteln enthalten. Vitamin A ist für das Haarwachstum notwendig und befindet sich vorwiegend in der Butter und fettem Käse, sowie in Karotten, im Brokkoli und auch im Spinat. Eisen darf für die Energie- und Sauerstoffversorgung nicht fehlen, Eisen befindet sich im Fleisch, Fisch und in der Leber. Weitere für dünne Haare wichtige Nährstoffe sind übrigens auch Kupfer, was vorwiegend in Hülsenfrüchten und Nüssen vorkommt, sowie Zink. Dieses Spurenelement ist u.a. in Eiern enthalten, in Hülsenfrüchten, Rindfleisch, im Fisch, bei Milch- und Milchprodukten, sowie auch im Getreide und in den Kartoffeln.

Insgesamt gesehen überschneiden sich hier einige Lebensmittel. Man tut sicherlich nicht nur den Haaren etwas Gutes wenn man z.B. einmal in der Woche eine leckere Leber mit Nüssen und Zwiebeln isst, oder auch mal Fisch. Als Zwischenmahlzeit kann man auch Joghurt mit Nüssen oder Trockenobst verzehren. Eine ausgeglichene Ernährung ist nicht nur für dünne Haare oder Haarausfall optimal.



Bilder von: freedigitalphotos.net
Autoren (von oben nach unten): phasinphoto, David Castillo Dominici, stockimages, Serge Bertasius Photography

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